Spenden für "18 Fresken für die Toleranz"

Warum eine Geldsammlung in Dresden-Neustadt organisieren und nicht einfach die Stadt um einen Geldbetrag bitten?

Das Geld der Stadt Dresden wird aus Steuergeldern aufgebracht. Das ist zwar auch Ihr Geld, aber sie haben keinen Einfluss darauf, für welche Projekte/ Veranstaltungen/ Institutionen etc. dieses Geld eingesetzt wird. Wenn wir die Stadt Dresden um Geld bitten und es auch bekommen, so können Sie damit einverstanden sein, aber es ist nicht Ihre direkte Entscheidung.
Es scheint uns jedoch sehr wichtig, dass die Spender ihr Geld bewusst für dieses Projekt geben, und sich damit ebenso bewusst auch hinter die Botschaft
„Nein zu Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit“ stellen.

Es ist also durchaus auch eine politische Entscheidung, dieses Projekt zu unterstützen.

Die Verwirklichung der beiden Wandbilder „35. Mai“ und „Wood Stock“ gewinnt ihre volle Bedeutung folglich aus der Wahrnehmung der einzelnen Person im ersten Schritt, und aus der gemeinschaftlichen Wahrnehmung im zweiten Schritt.
Das Projekt richtet sich also an diejenigen Personen, die selber entscheiden können, ob sie dieses Vorhaben für sinnvoll erachten oder nicht.
Und damit befinden wir uns mitten im Herzen der Zivilcourage:
Das ist der Grund warum wir einen allgemeinen Aufruf zur Spendensammlung starten, damit Neustadt seine Position in Bezug auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in aller Deutlichkeit sichtbar macht.

Wieviel kosten „35. mai“ und „Wood Stock“ ?

A    MAUERN UND WANDBILD

Projektkosten total           18  x   8.000 Euro  = 144 000.00 Euro
 

Wer kann eine Geldsammlung organisieren, bzw. daran teilnehmen?

Alle Cafés, Geschäfte, Läden sind ausdrücklich eingeladen, bei ihren Kunden und Freunden eine freie Kollekte zu organisieren.

Die Kollekte in Neustadt wird von December 2009 bis Mai 2010 organisiert.

Wie präsentiere ich in meinem Geschäft eine Kollekte?

Es scheint uns sinnvoll, dass in allen Läden/ Einrichtungen etc. in Neustadt, die an dieser Aktion teilnehmen, ein einheitliches Sammelsystem anzutreffen ist.
Wir schlagen deshalb vor, dass alle die gleiche Sammelkasse aufstellen; der visuelle Eindruck Ihrer Sammelkasse spiegelt die Absicht der Kampagne wieder: „18 fresken für die toleranz“
Wir dachten an einen Sicherheitshut, wie er im Straßenverkehr eine Baustelle markiert oder eine sonstige Störquelle –
denn wir sind an einer Baustelle, und wir markieren eine Störung!

Wie kommen Sie zu einer Kollektenkasse?

Wir wissen, dass Ihre Zeit kostbar ist; deshalb werden wir den Kauf für Sie übernehmen und uns um das Aufstellen in Ihrem Laden/ Café/ Restaurant kümmern. Die Rechnung erhalten Sie zusammen mit der Kasse.

Ein Plakat „18 fresken für die toleranz“ im Format DIN A4 und DIN A3 wird allen teilnehmenden Einrichtungen ausgehändigt.
Dieses Schreiben hier, kann Ihrer Kundschaft zur Lektüre überlassen werden – wir bitten Sie, davon einige Kopien auszulegen, vielen Dank.

Bewahren Sie die Kollektenkasse anschließend sorgfältig auf, da wir beabsichtigen, mithilfe einiger Vereine in Neustadt im Juni 2010 ein drittes Bild von 170 qm zu realisieren, gestaltet aufgrund von Zeichnungen der Kinder aus Neustadt. Dieses Wandbild wird den 20. Geburtstag der BRN ankündigen!!

Ablauf der Geldsammlung

Eine dafür zuständige Person wird 3 Mal wöchentlich das Geld aus ihrer Kasse abholen. Sie werden eine nummerierte Quittung erhalten; dieselbe Person wird Sie über die Einnahmen der vergangenen Woche auf dem Laufenden halten    .

Gönner, Sponsoren und Mäzene erhalten eine Spendenquittung im Namen der Vereinigungen „Karawanserei“ Dresden und „EX“ Toulouse.

Auf den Wandbildern wird keine Werbung, kein Name und kein Logo erscheinen!

Natürlich gerne !! Es ist uns sogar sehr recht wenn Sie uns Spenden in Form von „Naturalien“ zukommen lassen:
Farben und Malerutensilien, (Farb-)Spraydosen;
Essen für Künstler und Helfer;
Unterbringung für JOW und zwei Begleitpersonen;
Photokopien, Plakate;
nichtalkoholische Getränke;
etc.

Auch sonstige Helfer und Vereine, die ihre Hilfe anbieten möchten, sind herzlich willkommen!!

Kalendarische Übersicht

Am Freitag, den 21. Mai 2010* wird eine Infoveranstaltung unter Anwesenheit der Künstler, Organisatoren und Medien stattfinden.
Beginn / Eröffnung der „Baustellen Wandbild“:    Montag, 24. Mai 2010*
Arbeitszeiten: 09.30 h – 12.00 h / 13.00 h – 18.30 h
Abschluss der Malerarbeiten: Freitag, 28. Mai 2010*    
Am Samstag, den 29 Mai 2010*, ab 18.00 Uhr, findet eine festliche Vernissage statt, das angebotene Kulturprogramm wird demnächst in der Presse vorgestellt.

*Datumsangaben unter Vorbehalt; die hier angegebenen Daten können jederzeit und ohne Vorankündigung verändert werden aus Gründen der Budgetgrenzen, der Wetterbedingungen, sowie unvorhergesehenen Ereignissen, die nicht in unserem Einflussbereich liegen.

Teilnahmevoraussetzungen und Einverständniserklärung

Voraussetzung für die Mithilfe als ehrenamtliche(r) Helfer(in):
Sie müssen        
- volljährig sein;
- mit der ehrenamtlichen, unentgeltlichen Arbeit einverstanden sein (keinerlei Ausnahmen möglich), sowie mit positiver Einstellung am Projekt teilnehmen;
allen Sicherheitsvorschriften genauestens Folge leisten**;
zu beachten: Künstler, ehrenamtliche Helfer, Organisatoren sowie Presseleute sind die einzigen Personen, die berechtigt sind, sich innerhalb der abgesicherten Zonen, die durch Absperrgitter oder Absperrband gekennzeichnet sind, aufzuhalten. Das Tragen eines Schutzhelmes ist zu jeder Zeit Vorschrift.
die technischen Anweisungen des Künstlers vollumfänglich respektieren – er ist der alleinige Schöpfer seines Kunstwerkes;
in gutem Gesundheitszustand, sowie schwindelfrei sein.
Sie dürfen keine Medikamente einnehmen müssen, oder eingenommen haben, deren möglichen Nebenwirkungen Ihre Arbeitssicherheit beeinträchtigen könnten
(z.B. Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit); Sie dürfen keinen Alkohol und keine Drogen vor und während der ganzen Projektwoche konsumieren.
Es ist keine aufwendige oder luxuriöse Kleidung erlaubt;
Sie müssen einverstanden sein, Malerschutzkleidung zu tragen (wird zur Verfügung gestellt).
Bitte bringen Sie für die Zeit der Projektausführung festes Schuhwerk mit rutschsicherer Sohle mit.
Es ist sehr wünschenswert, dass Sie die geplanten Arbeitszeiten der Projektwoche einhalten!
Es ist absolut notwendig, dass Sie mit diesen Bedingungen einverstanden sind.
** Bei Nichteinhaltung wird von den Organisatoren jede Haftung abgelehnt.


Bitte füllen Sie das folgende Formular mit Ihren Angaben***aus, vielen Dank!
Die Mittagsverpflegung für die ehrenamtlichen Helfer übernehmen unsere großzügigen Sponsoren; Reise- und Transportkosten können nicht übernommen werden, abgesehen von ausdrücklichen Ausnahmen.

formular_Toleranz.pdf

zum Seitenanfang